Der ultimative Guide für Stand Up Paddling Anfänger

Stand Up Paddling Wie geht das Guide

Auf den Seen Deutschlands sieht man immer mehr Menschen auf Surfboards im Stehen umherpaddeln. Aber was hat es mit dieser Sportart überhaupt auf sich? Was hat es für Vorteile und wie kann man selbst mit dem Stand Up Paddling anfangen?

SUP – Was ist das? Eine Automarke? Eine Abkürzung aus der BWL?

Nein, das ist DIE neue Trendsportart!

Und wenn du eben sowieso schon geschrien hast: Das heißt Stand up Paddeln! Jawohl, dann bist du super informiert!

Ich bin fahre seit einiger Zeit selbst ein SUP und möchte mein Board nicht mehr hergeben. Und da ich schon einige Fragen zum Thema Stand Up Paddling bekommen habe, dachte ich mir, hier die wichtigsten Infos weiterzugeben.

 

 

Ein Trend aus Hawaii

 

Das Stand Up Paddling hat seine Wurzeln in Hawaii. Dort wo auch schon die Ureinwohner auf Baumstämmen gesurft sind, wurde erneut ein Trend geboren. Die hawaiianischen Surflehrer kamen nämlich auf die Idee, dass es viel einfacher ist, im Stehen zu unterrichten. So konnten Sie mithilfe von größeren Boards und Paddeln viel schneller ins Line Up (der Ort, an dem die Wellen zu brechen beginnen) hinauskommen. Von oben hatten Sie außerdem einen besseren Überblick über Ihre Surfschüler.

Es hat einige Jahre gedauert, bis das Stand Up Paddling auch als Sport in die westlicheren Länder und die USA hinübergeschwappt ist. Dann wurde es allerdings recht schnell populär. Heute haben viele den Sport für sich entdeckt. Man kann in den USA, Europa und sogar in Japan SUPs finden.

 

Was ist die richtige Stand Up Paddling Technik?

 

Grundsätzlich ist die Technik beim Stand Up Paddling einfach zu verstehen: Man stellt sich mittig auf das Board, die Beine etwa drei Hände breit auseinander und paddelt mit dem Stechpaddel, ähnlich wie beim Kanufahren.

Wichtig ist hier vor allem eins: Das Gleichgewicht. Für Anfänger gilt daher, je größer das Board, desto weniger wackelig wird die Fahrt.

 

SUP Stand Up Paddling

SUP-Surfer auf der Ostsee.

 

Für Fortgeschrittene: SUP-Surfen

Wer schon etwas fortgeschritten ist, kann es mit dem Surfen im Stehen probieren. Das geht jedoch nur am Meer und ist schon etwas schwieriger. Mit dem SUP hat man im Gegensatz zum normalen surfen den Vorteil, oft einfacher in die Welle zu kommen. Stand Up Paddler kommen schneller voran, als normale Surfer. So gibt es einige, die sich über Stand Up Paddler ärgen, weil sie Ihnen „die guten Wellen nehmen“. Außerdem stehen Sie bereits, wenn Sie eine Welle erwischen und haben so nicht das Problem erst aufstehen zu müssen. SUP-Surfen kann also eine coole Alternative zum normalen Surfen sein.

Welche SUPs gibt es?

Für das Stand Up Paddling benötigt man – du hast es dir bestimmt schon gedacht – ein Board und ein Paddel. Das Board kann dabei ein Hardboard oder aufblasbar sein. Die aufblasbaren SUPs nennt man Inflatables, oder auch I-SUPs. Sie haben den Großen Vorteil, dass Sie einfacher zu transportieren sind. Sie werden oft schon mit Pumpe und Transporttasche geliefert, sodass man sofort für den Einsatz gewappnet ist. Das aufpumpen dauert nur wenige Minuten. Allerdings sind selbst aufblasbare SUPs noch um die 9 Kilo schwer, je nach Größe und Material.

SUPs werden in unterschiedlichen Längen angeboten. Sie reichen von 10 bis etwa 14 Fuß, etwa 3 bis 4 Meter. Wer einen guten Gleichgewichtssinn hat und nicht viel auf die Waage bringt kann mit einem kleineren Board eine gute Wahl treffen. Mein eigenes Board hat 9,6 Fuß. Wer jedoch mehr auf Stabilität setzt und das Board eventuell auch als Familieninsel oder zum Yoga benutzen möchte, sollte auf ein größeres Board setzen. Mit 11 Fuß kann man ein kompaktes Allroundboard erhalten, das für vieles geeignet ist.

 

Wo kannst du ein SUP kaufen?

Wenn du dir ein SUP kaufen möchtest, gibt es verschiedene Möglichkeiten. Bei Internetanbietern, kann man sich das SUP mittlerweile ganz bequem nach Hause liefern lassen. Aber auch lokale Surfshops, oder große Sportfachgeschäfte haben SUP-Boards im Angebot. Die Preise können dabei ganz unterschiedlich ausfallen. Ein gutes Einsteiger-SUP bekommst du schon für 300 Euro während einige Profi-Boards für um die 1000 Euro über die Theke gehen. Hier gilt: Probieren geht über studieren. Probiere am besten bei einem SUP-Verleih mehrere Boards aus und schau was dir gefällt.

 

Hast du weitere Fragen? Dann stell sie mir gerne in den Kommentaren!

 

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